In a ❤️ beat

Unser Herz weiß oft schon was es will, da hat das Gehirn noch nicht einmal Zeit zum Denken gehabt. Wir hören aus Bequemlichkeit unsere Playlists auf Shuffle, obwohl wir ganz genau wissen, dass nur einige wenige Lieder darin das Herz schneller schlagen lassen. Mithilfe von Sensoren an Smart-Watches oder direkt als Implantate, können geringe Umschwünge der Herzfrequenz wahrgenommen werden. So kann innerhalb von Millisekunden automatisch weitergeschaltet werden, ohne dass die User einen Finger rühren müssen.

 

Diese Technologie lässt sich künftig auch auf andere Apps ausweiten. Überall wo gescrollt oder geswiped werden muss, reicht die kleinste Veränderung der Herzfrequenz aus, um automatisiert Befehle auszuführen. Nicht nur Spotify, sondern Datingapps und Social Media eignen sich für die neue Technologie. Auch Produkte können reguliert werden; man denke an Lautstärke von Kopfhörern oder Intensität von Sextoys.

Forestcoin

Wie geben dem Wald ein Gewissen. Durch Abholzung und Klimawandel sterben immer mehr Pflanzen- und Tierarten aus. Geld regiert eben die Welt, und obwohl der Wald reich an Ökosystemen ist, ist er in dieser Hinsicht arm dran. Der Wald braucht ein Einkommen.

 

Durch optische und temperaturfühlende Sensoren kann festgestellt werden, ob der Baumbestand im grünen Bereich liegt. Ist dies nicht der Fall, so müssen Bäume neu gepflanzt werden. Um dies zu ermöglichen, fertigt der Wald durch ein Skript eigenständig NFTs an, die dann zum Verkauf stehen. Durch die Einnahmen können Pflanzen und menschliche Arbeitskraft finanziert werden.

 

NFTs und Cryptocurrency sind wahre Umweltsünden. Die Energie für die Serveranlage kommt deshalb aus Sonnenstrom, gekühlt wird im Pilotprojekt mit einer Wasserturbine. Dies ermöglicht eine autarke Produktionsumgebung.

Designbabbel

Eine Sprache lernt man nicht an einem Tag. Und als blutiger Anfänger beginnt man auch nicht mit dem Subjonctiv in Französisch. Genauso wenig Sinn macht es, sich für sein allererstes Videoprojekt mit Multikameraschnitt zu befassen, oder mit dem Pencil-Tool in Photoshop herumzuwerken, nur weil das das erste Video war, das YouTube ausgespuckt hat. Als Design-Beginner*in, aber auch als „Profi“, sind die unzähligen Online-Tutorials oft Fluch und Segen zugleich. Die Qualität reicht von unterirdisch bis „Das ist genau das, wonach ich gesucht habe!“. Man muss einige Frösche küssen, und sich durch den Jungle aus Erklärvideos durchkämpfen. Oder etwa doch nicht?

 

Bebbal für Designer. Gestartet wird mit den Basics, aber auch fortgeschrittenere Tools, die oft zum Einsatz kommen und den Workflow erheblich erleichtern, werden schon früh vorgestellt. Täglich werden den User*Innen neue Lektionen mit Anleitungen auf ihrem Workspace in der App angezeigt. Man kann seine Fortschritte und Ergebnisse auch mit der Community teilen. Das spornt an, und bietet ein gesundes Maß an Konkurrenzgeist.